Unseren Bezirk bilden ca. 300.000 Einwohner, ca. 30 % der Bevölkerung ist älter als 60 Jahre. In ihrer gemeinsamen Vereinbarung spricht sich die Zählgemeinschaft dafür aus, entsprechende Maßnahmen für die Älteren und die Menschen mit Teilhabeeinschränkungen zu unternehmen.

Die Vereinbarung der Zählgemeinschaft enthält dazu wichtige Aspekte:

– Ausbau des ÖPNV nach Kriterien der Barrierefreiheit.

– Verbesserung der Beleuchtung auf Straßen und Plätzen, damit sich Personen mit hohem Schutzbedarf im Straßenverkehr sicherer fühlen.

– Gehwege geräumiger gestalten und mit abgesenkten Bordsteinen für eine sichere Querung der Straßen ausstatten.

– Weiterentwicklung von Angeboten wie dem „Berlkönig“ oder Einsatz von automatisierten, fahrerlosen Kleinbussen als Pilotprojekte. Ziel ist es, durch kleinräumig agierende Fahrzeuge die Teilhabe an Veranstaltungen zu ermöglichen.

– Aufwertung von Plätzen, ganz besonders der Marktplätze. Im Fokus steht die sichere, barrierefreie Nutzung dieser Begegnungsräume. Hier geht es primär um den Herrmann-Ehlers-Platz, den Kranoldplatz und den Platz am S-Bahnhof Lichterfelde West.

– Ausbau von Angeboten in Stadtteilzentren für alle Generationen, um das Miteinander zu fördern.

– Ausbau der Angebote in Senior*innen-Freizeitstätten zum Thema Vereinsamen, Wohnen und Armut im Alter. 

– Gemäß des Bundesteilhabegesetzes, soll ein „Haus der Teilhabe“ eingerichtet werden.

Alle genannten Zielsetzungen sind eine hervorragende Grundlage, um die Mitgliedschaft bei Age-friendly Cities zu beantragen und Teil dieser wertvollen städtebaulichen Bewegung zu werden.

Mariella Perna, Sprecherin für Soziales, Pflege Arbeit und Senioren dazu: „Alles was die neue Bezirksregierung auf den Weg bringt, soll der Gesamtgesellschaft zugute kommen. Am Ende wird die Art unseres Umgangs mit dem Altwerden und den älteren Menschen darüber entscheiden, wie wir, unsere Kinder und unsere Enkel, unsere eigenen, späten Lebensphasen erleben werden“.